Schütze Dein Bestes. eine Kampagne der Verkehrssicherheits- aktion GIB ACHT IM VERKEHR. 
Unfälle Wer bereits an einem Unfall beteiligt war oder einen geliebten Menschen durch einen Unfall verloren hat kann nachvollziehen, was sich hinter „nackten Unfallzahlen“ verbirgt – nicht selten unendliches Leid für sich selbst, für andere und für Angehörige von Unfallopfern. Unfälle passieren leider, weil Menschen Fehler machen können und dadurch häufig zu Schaden kommen, entweder durch eigenes Fehlverhalten oder Fehler anderer Verkehrsteilnehmer.         Die Regeln im Straßenverkehr einzuhalten ist für uns alle die Grundlage für ein möglichst unfallfreies Miteinander auf der Straße. Als Radfahrer kann man gerade für „den Fall der Fälle“, also einen Unfall, sein BESTES mit einem Radhelm wirkungsvoll schützen. Die Unfallzahlen (Auswertung Jahr 2016) Jeden Tag verunglückten durchschnittlich 24 Radfahrer auf den Straßen von Baden- Württemberg, davon über 5 Radfahrer schwer und über 18 leicht. Ungefähr jeder 6. Verletzte in Baden-Württemberg (18 %) war ein Radfahrer. Fast jeder 8. Verkehrstote in Baden-Württemberg war ein Radfahrer (53 von insgesamt 405 Verkehrstoten). Jede Woche verunglückte ein Radfahrer tödlich. Mehr als jeder 2. getötete Fahrradnutzer (30 von 53) trug keinen Fahrradhelm. Insgesamt 878 Pedelec-Unfälle bedeuten fast siebenfach mehr als 2012. Mehr als jeder dritte unfallbeteiligte Pedelec-Nutzer erlitt schwere oder sogar tödliche Verletzungen. Alle tödlich verunglückten Pedelec- Nutzer waren Seniorinnen bzw. Senioren (65 Jahre und mehr). Verunglückte Fahrradnutzer in Baden-Württemberg Verunglückte Fahrradnutzer nach Altersgruppen Häufigste Unfallgegner von Fahrradnutzern Die Zahl 1 aus unserer Mitte Unfallzahlen und Unfallfolgen berühren uns wenig, weil wir die einzelnen Menschen, die davon betroffen sind, meist nicht kennen. Unfassbar ist es aber, wenn ein unmittelbarer Angehöriger, eine Freundin oder ein Freund oder ein Mensch, den wir einfach kennen, bei einem Unfall verletzt wird oder gar tödliche Verletzungen erleidet. Unfallberichte Sachlich nüchterne Unfallberichte der Polizei erzählen von  Einzelschicksalen, die uns vielleicht oder hoffentlich helfen sollen, ähnliche Unfälle bzw. Fehler zu vermeiden oder zumindest die Unfallfolgen durch einen wirkungsvollen „passiven Schutz“, insbesondere durch einen Radhelm, zu minimieren. Alleinbeteiligter Radfahrer nachträglich verstorben (November/Dezember 2017) (alle Personen- und Ortsangaben geändert) Der 15jährige Mark befuhr den Gehweg der Stuttgarter Straße in ortsauswärtiger Richtung. Vor dem Gebäude Nr. 100 prallte er gegen zwei dort abgestellte Papiertonnen. Durch den Aufprall stürzte Mark und kam auf dem Gehweg und der Fahrbahn zur Endlage. Zum Unfallzeitpunkt trug Mark keinen Helm. Mark war nach dem Unfall nicht ansprechbar, er erlitt lebensgefährliche Kopfverletzungen und wurde von einem Rettungshubschrauber ins Klinikum verbracht und dort zunächst als unbekannt stationär auf der Intensivstation aufgenommen… Acht Tage nach dem Unfallereignis teilte die diensthabende Ärztin fernmündlich der Polizei mit, dass Mark seinen schweren Verletzungen im Krankenhaus erlegen ist. Als Todesursache wurde nicht natürlicher Tod durch Verkehrsunfall bescheinigt…      
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